Neuigkeiten aus der CDU und den Vereinigungen
26.10.2018, 22:29 Uhr
Themenabend der CDU Ortsunion „ Junge Kultur in Attendorn“

Die CDU Ortsunion Attendorn konnte auch bei ihrer 2. Auflage des Themenabends  „Kultur in Attendorn“ viele interessierte Gäste in der Gaststätte des Alten Bahnhofs willkommen heißen. In Ergänzung zu der Veranstaltung vor einem Jahr stellte der Ortsverband dieses Mal ausdrücklich die kulturelle Lebens- und Freizeitgestaltung der jungen Generation in den Fokus des Abends. Demzufolge begrüßten der Vorsitzende Thorsten Wurm und Barbara Wilkmann neben den Referenten insbesondere auch die Jugendvertreter verschiedenster Vereine sowie viele Aktive aus dem weitgefassten Bereich von „junger“ Kultur. 

Eingeleitet und umrahmt wurde der Abend durch Kultur live, passend zu „Shalom Attendorn 2018“ von der Klarinettistin Ines Schmitz- Hertzberg, die neben dem traditionell jüdischen „Papirosn“ wundervolle Stücke von David Orlowsky zum Besten gab.

Bereits umgesetzte, spannende Projekte aus der Vergangenheit sowie  Ausblicke in die Zukunft standen im Mittelpunkt der Ausführungen von den Mitgliedern des Jugendparlaments (Jana Geyer, Michelle Plassmann, Patrick Schauerte), den Betreibern des Attendorner Kinos (Christin Hanses, Johannes Cordes) und den Vertretern der Aufsuchenden Jugendarbeit , Anna Orsini sowie der Streetworkerin Carmen Decker.

Das Jugendparlament stellte neben der erfolgreichen Schaffung und Einrichtung des Jugendcafés, der erstmaligen Durchführung einer Jugend- und Freizeitmesse und ihren interessanten Interviews am Rande des Kultursommers auch kommende Veranstaltungen und Projekte vor wie z.B. den musikalischen Newcomer-Abend im Studio A, das künstlerische Gestalten von Verteilerkästen sowie die von ihnen geplante Erstellung einer Info- Homepage.

Großen Beifall erhielten Christin Hanses und Johannes Cordes für ihre Ideen um das Angebot im neuen Attendorner Kino, welches sich durch moderne Multifunktionalität und Multimedialität auszeichnen wird. Eine mobile Bühne und freie Fläche für kleinere kulturelle Veranstaltungen sollen variable Nutzungen – auch für externe Interessenten -  ermöglichen, die inhaltliche Gestaltung sei über das eigentliche Filmprogramm hinaus vielfältig für jung bis alt. Herr Cordes stellte heraus, dass Attendorn aufgrund der Siedlungsstruktur (im Vergleich zu Lennestadt) ein „breites und interessantes kulturelles Spielfeld“ bietet. Frau Hanses zeigte sich von dem kulturellen Interesse der verschiedensten Attendorner Vereine begeistert, insbesondere deren Bestreben, sich zu vernetzen, gemeinsame Potentiale zu nutzen und gemeinsam das Angebot weiter zu entwickeln.

Für einen AHA-Effekt im Publikum sorgten Carmen Decker und Anna Orsini, die mit der Historie des Jugendzentrums Attendorn aufzeigten, was in jahrzehntelanger Arbeit an Programmpunkten für alle Altersklassen in Kleingruppen oder Großveranstaltungen geleistet wurde und wird, eine Vielzahl von Kursen,  Ferienaktionen, Jugendkulturarbeit sowie die offene und aufsuchende Jugendarbeit, Events wie das Gauklerfest oder die Zirkusprojekte...

Bereits in den 80´er Jahren sei leider versäumt worden – so der Leiter des Jugendzentrums Herr Haberkamp, das JZ mit immerhin kreisweiter Strahlwirkung  mit Hilfe damals angebotener Landesmittel im Innenstadtkern der Stadt Attendorn anzusiedeln.

 Wie wird das vorhandene Kulturangebot in Attendorn gesehen und genutzt, wo findet es statt oder wo sollte es stattfinden – die Antworten auf solche und ähnliche Fragen  möchte der Ortsverband in Fortsetzung seiner Themenabende auf eine breitere Basis stellen und eröffnete  im Bahnhof eine Fragebogenaktion rund um „(Junge) Kultur in Attendorn“, mit der ein möglichst großer, repräsentativer Kreis erreicht werden soll. Der Fragebogen wurde von der CDU inzwischen auf dem Samstagsmarkt verteilt, liegt in mehreren Geschäften der Hansestadt aus und kann am Briefkasten des CDU- Büros in Attendorn abgegeben werden. Möglich  ist  auch ein Download auf der Homepage-  Seite der CDU Attendorn.

Wie aktuell und zukunftsentscheidend die Frage präsenter und attraktiver Kultur gerade für die junge Generation in einer Stadt ist, bewies die äußerst lebhafte und mutmachende Diskussion im Anschluss zwischen den Referenten, Jugendverbänden, kulturell Aktiven und den Vertretern des Ortsverbandes.

Das Schlusswort aus dem Publikum: „Kultur – da geht noch was!“  Die Attendorner sollten sich schon fragen, welchen Stellenwert sie als „reiche“ Kommune der Kultur  beimessen wollen und ob sie der Kultur nicht einen Standort im Herzen ihrer Stadt geben möchten.

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