Parken in der Attendorner Innenstadt

Eine lebendige Innenstadt muss gut erreichbar sein

Parken in der Attendorner Innenstadt ist immer wieder ein viel diskutiertes Thema. Die CDU Attendorn lud daher in den Alten Bahnhof. „Wir brauchen die Anregungen und Ideen der Attendornerinnen und Attendorner für unsere Ratsarbeit“, so CDU-Vorsitzende Dr. Friederike Brodhun. Markus Harnischmacher, stellv. CDU-Fraktionsvorsitzender, stellt das aktuelle städtische Parkraumkonzept vor und die eingebrachten Änderungen. Hans-Peter Langer von der Industrie- und Handelskammer (IHK) Siegen führte ins Thema Parken in Innenstädten im ländlichen Raum ein.

„Eine lebendige Innenstadt muss gut erreichbar sein“, brachte es der Vertreter der IHK auf den Punkt, denn „Parkraum und Aufenthaltsqualität sind keine Gegensätze“. Besonders wichtig sei eine gute Planung, die alle Verkehrsträger, wie Autos, Fahrräder und Fußgänger berücksichtigt.

In Attendorn, so die CDU, brauchen wir innenstadtnahe Parkplätze für Beschäftigte und Anwohner, damit die Flächen innerhalb der Wälle vorrangig von Kunden des Einzelhandels genutzt werden können. Die CDU-Fraktion hat daher vorgeschlagen, das Parkhaus Hansastraße in „Parkhaus Innenstadt“ umzubenennen und es stärker für Kurzzeitparker zu nutzen. Gleichzeitig gilt es, das Pferd nicht von hinten aufzuzäumen: Erst sollen alternative Parkplätze für Anwohner geschaffen, dann die Gebühren für den Anwohnerparkausweis erhöht werden.

In der von Matthias Zacker moderierten Diskussion kamen gute Anregungen, wie die Chancen der Digitalisierung zu nutzen, Fahrräder nicht zu vergessen und alltagstaugliche Regelungen für Arztbesuche in der Innenstadt. Gerade die bisherige Begrenzung auf zwei Stunden mit Parkscheiben reicht für Arzttermine häufig nicht aus. Hier wollen die Kommunalpolitiker weiter im Dialog bleiben, um gute Lösungen zu finden.