Neuer FU-Vorstand
Birgit Haberhauer-Kuschel bleibt Vorsitzende der Frauen Union (FU) Attendorn. Bei der Mitgliederversammlung im Dorftreff Neu-Listernohl bestätigten die Mitglieder sie in ihrem Amt. Neben den Vorstandsaktivitäten stand die Umweltorganisation foodsharing im Mittelpunkt der Versammlung.
In ihrem Jahresrückblick betonte Haberhauer-Kuschel die Kontinuität der Frauen Union. Etablierte Veranstaltungen wie der Sommerabend am Biggesee, die Fahrt zum Weihnachtsmarkt und der Kinoabend im JAC fänden jedes Jahr verlässlich statt. Zudem blickte die Vorsitzende auf die gemeinsamen Aktionen im Kommunalwahlkampf 2025 mit der Bürgermeisterkandidatin Dr. Friederike Brodhun zurück.
Bei den anschließenden Wahlen gab es personelle Neuerungen: Elly Schramm wurde zur neuen stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Als Beisitzerinnen verstärken Christina Frey, Dr. Bettina Linde und Yvonne Spreemann neu das Team. In ihren Ämtern wiedergewählt wurden Helga Becker, Eva-Maria Heuel, Sabine Klein und Ruth Rüsche.
Nach den Berichten und Wahlen informierten Alexandra Wittkop und Sabine Grürmann über die Arbeit der Umweltorganisation foodsharing. Da auch in Attendorn täglich genießbare Lebensmittel im Abfall landen, setzt sich die Organisation für Aufklärung und praktische Lebensmittelrettung ein.
Die beiden ehrenamtlichen Vertreterinnen der Organisation erläuterten den FU-Mitgliedern die Abläufe: Täglich und gerade vor Feiertagen oder bei einem Sortimentswechsel bleiben in den Geschäften häufig Lebensmittel übrig, deren Mindesthaltbarkeitsdatum abgelaufen ist oder die für den Verkauf nicht mehr schön genug sind. Nachdem natürlich in erster Linie die Lebensmittel-Tafeln kontaktiert werden, wenden die Märkte sich anschließend im Rahmen bestehender Kooperationen an foodsharing. Diese holen die überschüssigen Lebensmittel ab und verteilen sie kostenlos in der Nachbarschaft sowie im Bekanntenkreis.
„Uns geht es darum, dass genießbare Lebensmittel nicht weggeworfen werden. Im Fokus stehen Obst und Gemüse sowie Back- oder Süßwaren. Aber auch Wurst- und Fleischwaren. Selbst Produkte, deren Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten ist, sind meist noch völlig genießbar“, erklärten Wittkop und Grürmann. Der Vortrag stieß bei den CDU-Frauen auf großes Interesse. Die Teilnehmerinnen diskutierten konkrete Ideen für die Praxis und die Christdemokratinnen vermittelten noch am selben Abend erste Kontakte, um die Organisation bei der Suche nach einem dringend benötigten Lagerraum zu unterstützen.